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Schulden und die verschiedenen Sichtweisen

Als Wirtschaftsberater betrachte ich Schulden aus zwei Sichtweisen. Entweder der Unternehmer ist verschuldet, oder dessen Kunde. Beide Szenarien sind für den Selbstständigen unangenehm, sie haben Folgen. Meine Erfahrung hat mich in den letzten Jahren gelehrt, dass es Lösungen gibt und diese sind zu erarbeiten.

Das Unternehmen hat Schulden

Es gibt verschiedene Gründe, warum das Unternehmen oder der Unternehmer verschuldet sind. Firmen investieren zum Beispiel in neue Maschinen, EDV Anlagen oder Personal. Eventuell ist dieser Schritt notwendig, weil der Gesetzgeber neue Richtlinien aufstellt, oder die neue Technik erzeugt ein hochwertigeres Produkt.

Der Unternehmer ist jeden Tag in der Pflicht zu handeln. Lange Planungszeiten sind durch den erhöhten Konkurrenzkampf nicht möglich. Die Verantwortung innerhalb der Betriebe steigt und der Druck auf das Unternehmen wächst. Das führt zu Fehlern oder einem voreiligen Handeln. Eine stetige Finanzplanung und Marktanalyse ist notwendig.

Viele Investitionen kommen ungeplant, finanzielle Rücklagen sind zwingend notwendig.
Selbstständige sind nicht immer reich. Rechnungen, Steuern, Material und Mitarbeiter müssen bezahlt werden. Das hat Vorrang und erst dann kommt der Chef und sein Gehalt. Kommen Sie jeden Monat finanziell zurecht? Haben Sie Rücklagen für schlechte Zeiten geschaffen? Können Sie in Zukunft wichtige Neuinvestitionen tätigen, ohne das Gelder geliehen werden? Sind Sie sich sicher, dass jede eingekaufte Ware bzw. Dienstleistung notwendig ist? 

Die Wirtschaftsberatung hilft Ihnen bei der Finanzanalyse, Marktanalyse und der finanziellen Strategie. 

Der Kunde hat Schulden

Immer mehr Unternehmen klagen, dass Kunden Ihre Rechnungen nicht mehr fristgerecht bezahlen. Im Gegenteil, viele Kunden sind verschuldet und der Unternehmer hat das Nachsehen. Er kommt seinen Verpflichtungen nicht mehr fristgerecht nach und notwendige Investitionen sind nicht zu tätigen.

Welche Lösungen gibt es und wie kann man derartige Problematiken frühzeitig verhindern?

Eine Vorabüberprüfung hilft dem Unternehmer. Vielleicht ist dieser Weg vom Unternehmen bisher angelehnt worden, aber es hilft frühzeitig Entscheidungen zu treffen. Das Risiko wird von Anfang an minimiert.

Kunden, die ihre Rechungen nicht rechtzeitig bezahlen sind ärgerlich. Das Mahnwesen bedarf Zeitaufwand, der nicht geplant ist und Kosten verursacht. Es kann immer passieren, dass jemand etwas vergisst, aber ein regelmäßiges Verzögern der Bezahlung gibt Aufschluss über die Geschäftsbeziehung. Eine Beendigung dieser hilft größeren Schaden zu verhindern.

Die Wirtschaftsberatung erarbeitet mit dem Unternehmen Lösungen. Diese beschreiben das Verfahren, wie mit säumigen Kunden oder Neukunden umzugehen ist.

Kunden begleichen Ihre Schulden nicht

Was ist zu tun, wenn Kunden ihre Schulden nicht begleichen? Welcher Unternehmer kennt die Verjährungsfristen von Schulden?

Offene Forderungen hemmen den täglichen Geschäftsablauf. Als Geschäftsinhaber ist es vorteilhaft ein ordentliches Mahnwesen (Forderungsmanagement) zu führen und die dreijährige Verjährungsfrist zu kennen. Wie berechnet sich diese?

Gemäß § 199 Abs. 1 BGB beginnt die Verjährungsfrist immer mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Ist eine Forderung zum Beispiel aus Handwerksleistungen am 04.07.2014 entstanden, beginnt die Laufzeit der Verjährung am 31.12.2014. Ab dem 1.1.2018 tritt dann die Verjährung ein.

Wir bieten keine Rechtsberatung an, sondern weisen hin!

Als Wirtschaftsberater biete ich dem Unternehmer keine Rechtsberatung an. Meine Erfahrung zeigt mir jedoch, dass zum Beispiel die Zahlungsmoral der Kundschaft von Kleinunternehmern nicht die Beste ist. Die Außenstände sind angemahnt worden und viele Firmeninhaber glauben, dass mit dieser Mahnung die Verjährungsfrist gehemmt ist. Ein Irrglaube mit Folgen.

Es lohnt sich den Schritt der Klage zu gehen. Ein anderer Weg seine Forderung zu sichern, ist die Beantragung des Mahnbescheides, der die Verjährung um weitere sechs Monate hemmt. Erst mit der Beantragung des Vollstreckungsbescheides, besteht ein rechtskräftiger Titel. Vorausgesetzt, die Gegenpartei hat keine Rechtsmittel eingelegt.

Sie benötigen für diesen Verfahrensweg nicht zwingend die Vertretung eines Rechtsanwalts.